Mittwoch, 8. August 2007

Malaysian Borneo

Kota Kinabulu ist die Hauptstadt von Sabah. Die Stadt ist sich ziemlich am entwickeln und es wird überall gebaut wo nur gabaut werden kann.


Nach nur einer Nacht ging es dann weiter zum Mount Kinabulu, den höchsten Berg von Süd Ost Asien. Nur durch riesen Glück erwischte ich noch einen Schlafplatz auf dem Berg.

auf der Fahrt zum Mount Kinabulu habe ich ein paar Eindrücke von Borneo gesammelt.




Wie schon gesagt wird gebaut wo nur gebaut werden kann. Nur findet man dutzende Wohnquartiere wie dieses einfach leer.




Mount Kinabulu (4095m)

Das war mein Weg für die nächsten 24h auf den Berg, 8.7km lang und 2295 Höhenmeter.

Beim Aufstieg war der ganze Berg in Nebel gehüllt und das Wetter nicht besonders gut.

Auf dem ganzen Weg zu meiner Zwischenstation in der ich die Nacht verbrachte waren Wasser und Stromleitungen gezogen.




Der Aufstieg war sehr steil und ich musste hunderte von Tritten aufsteigen.


Entlich....die erste Etappe geschafft, nur war es da oben Saukalt.

....mein Zimmer....

.....in dieser super dichten Hütte...

Morgens um 2 Uhr hiess es dann wieder aufstehen und bereit machen für den Aufstieg auf den Gipfel. Ich hatte fast nichts geschlafen, fühlte mich aber sehr gut.




Geschaft....4095 Meter über Meer und es war morgen um 5.10 Uhr. Ich war der 5te auf dem Gipfel von ca. 150 Personen.

Nun begann das Warten auf den Sonnenaufgang....und es war etwa 0 Grad Celsius....und ich Esel war mit kurzen Hosen unterwegs....brrrrrrrrrrr









Der Sonnenaufgang war wunderschön...und die Aussicht!!!!!!!!!


Sicht auf das letzte Teilstück....man musste hier leicht klettern, war aber kein Problem im Dunkeln.














Jedes Jahr veranstalten die dort einen Climbathon. Die rennen von unten bis an die Spitze und wieder zurück in......ich kann es selber nicht glauben....2h 50min!!! Ich hatte nur für die erste Etappe 3h 30min und war noch bei den besseren. Und die, die rennen zum Gipfel in dieser Zeit, fast unglaublich!!!

Nach dem Mount Kinabulu übernachteten wir dann bei den Hot Springs wo wir es uns in einem heissen Bad erholten. Schon am nächsten Tag stand aber die weiterreise nach Sandakan an.

Hier ein paar Bilder von Sandakan.





Mit diesem öffentlichen Bus gingen wir am zweiten Tag nach Sepilok ins Orangutan Center.

In den Kreiseln haben sie dort alle diese Figuren.


Sepilok ist eines von 4 Orangutan Rehabilitationscentren in der Welt in dem sie die Affen aufpepeln und dann wieder in die Wildniss eingliedern.








Nach nur 2 Tagen ging es dann mit dem Flieger wieder zurück nach Kota Kinabulu.







Kota Kinabulu!!!






Tobi aus England mit dem ich von Sandakan nach Kota Kinabulu flog.


Market in Kota Kinabulu

Wieder nach nur einer Nacht musste ich Kota Kinabulu verlassen da ich am Abend von Brunei meinen Rückflug nach Singapore hatte, wo ich einige Sachen im Backpackers lassen konnte.

Die Rückreise war wieder mal ein typisches Asien Abenteuer. Ich informierte mich am Vorabend wann die Fähre am nächsten Tag nach Palau Labuan fahren würde. Man sagte mir um 8.30 Uhr. Da mein Flug in Brunei erst um 7 Uhr Abends ging hatte ich genügend Zeit, obwohl ich ca. 5h in kauf nehmen musste für den Weg. Da ich lieber auf sicher gehen wollte erschien ich um 8.05 Uhr am Hafen wo die Fähre fuhr. Ich sah gerade wie die Fähre davon fuhr. Ich machte mir nicht wirklich grosse Sorgen da ich ja genügend Zeit hatte und sicher noch eine Fähre fahren würde in den nächsten 4h. Doch die nächste Fähre fuhr erst um 3 Uhr am Nachmittag, was mir nie für meinen Flug gereicht hätte. Aus dem Grund wollte ich es mit dem Bus probieren. Doch dort den richtigen Bus zu finden ist fast unmöglich. Zu meinem riesen Glück lief ich an einen Taxifahrer der bereits 3 Personen im Taxi hatte die auch auf die Insel Palau Labuan mussten. So fuhren wir 2 1/2h mit dem Taxi an ein Ort an dem ich auf ein Speedboat umsteigen musste das mich auf die Insel brachte von wo ich dann die Mittagsfähre nach Brunei erwischte.

Zum Glück musste ich nicht mit der grossen Fähre nach Palau Labuan fahren....ich habe noch nie ein so verrostetes Schiff gesehen.

Das Speedboat, mit einem 200PS starken Motor.


Ich war sehr froh als ich wieder in die Fähre nach Brunei eingestiegen war.

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